Zahnärztliche Funktionsanalyse – Grundpassage für Diagnostik und Therapie.
Zweck
Systematische Bewertung von Kieferfunktion, Muskeln, Gelenkstrukturen und Bissverhältnissen zur Erkennung von Bruxismus, Fehlbelastungen und Kiefergelenksbeschwerden.
Wichtige Bestandteile
- Anamnese: Schmerzen, Knacken, Stress, Schlafverhalten
- Klinische Untersuchung: Bisslage, Gelenkstatus, Muskulatur, Kontaktpunkte
- Diagnose
Ziele
- Ursachen klären, Behandlungsoptionen ableiten, Verlauf kontrollieren
Therapieansätze
- Schienentherapie, Okklusionsanpassungen
- Muskelentspannung/Physiotherapie
- Lebensstil- und Stressmanagement
- Interdisziplinäre Abstimmung bei komplexen Fällen
Kurzer Selfcheck:
- Mundhygiene, Schmerzmanagement nach ärztlicher Empfehlung
- Nachsorge-Terminen beachten, Befunde verständlich erläutern
- LEIDEN SIE DES ÖFTEREN UNTER KOPF- UND NACKENSCHMERZEN?
- KNIRSCHEN SIE NACHTS MIT DEN ZÄHNEN, ODER PRESSEN SIE OFT IHRE ZÄHNE ZUSAMMEN?
- HABEN SIE OHRSCHMERZEN ODER TINNITUS?
- HABEN SIE KNACKGERÄUSCHE IM KIEFERGELENK?
- ERSCHEINEN IHRE ZÄHNE ABGENUTZT?
- HABEN SIE DAS GEFÜHL, DASS IHRE ZÄHNE ODER ZAHNERSATZ NICHT ZU EINANDER PASSEN?
- HABEN SIE OFT PRÜFUNGS- ODER BERUFSSTRESS?
Sollten Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, haben Sie womöglich eine Funktionsstörung der Kiefergelenke. Eine umfassende Untersuchung des Kauapparates ist in einem solchen Fall notwendig. Funktionelle Veränderungen im Kiefergelenk können eine unmittelbare Verbindung zur Verzahnung und zum Biss haben. Solche funktionellen Abweichungen lassen sich sehr erfolgreich mit fein adjustierten Aufbissschienen behandeln. Diese Schienen stellen das Gleichgewicht des Kauorgans wieder her.
Eine Funktionsanalyse ist vor Anfertigung einer großen Zahnersatzkonstruktion unentbehrlich. Es ist sehr wichtig, die exakte Bisslage, Kieferlage sowie Kiefergrenzbewegungen zu ermitteln, bevor ein neuer Zahnersatz geplant wird. Unser Zahntechniker erhält somit die maximale Information über die Kiefer jedes einzelnen Patienten.

